Kindergruppe

10 Möglichkeiten zur Kinderbetreuung nach der Schule

Finden Sie heraus, welche Betreuungsform Ihren Familienbedürfnissen entspricht.

Eltern mit Kindern im Schulalter sehen sich während eines Schuljahres mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert: Ausfallender Unterricht, Hitzefrei, Lehrerausflüge und Fortbildungen und weitere schulfreie Tage machen die Kinder glücklich, aber stellen Eltern vor die Aufgabe, eine passende Betreuungsform zu finden.

Zwischen 13:00 und 18:00 Uhr müssen berufstätige Eltern darüber hinaus die Lücke zwischen Schulschluss und Feierabend schließen. Manche Eltern nutzen dafür verschiedene Betreuungsangebote, während andere einem bekannten und bewährten Angebot treu bleiben.

Dieser Artikel stellt Ihnen 10 Beispiele für Angebote zur Kinderbetreuung vor, die Ihnen helfen können, die Stunden zwischen Schulschluss und Feierabend zu überbrücken. Einfach, sicher und günstig.

1.  Schulprogramme

Inzwischen bieten viele Schulen Nachmittagsangebote für die Schülerinnen und Schüler an. Diese finden meist in Gruppen statt und bieten ein vielfältiges Angebot von Hausaufgabenbetreuung über AGs bis hin zu sportlichen Aktivitäten. Die Schule bietet gleichzeitig professionelle Betreuung sowie eine bekannte Umgebung für Ihre Kinder.

 2.  Flexible Arbeitszeiten

Wenn Sie und Ihr Partner/Ihre Partnerin flexible Arbeitszeiten arrangieren, können Sie so das Problem der Nachmittagsbetreuung in den Griff bekommen. Beispielsweise könnte ein Elternteil früh morgens ins Büro gehen während der andere die Kinder zur Schule bringt. Nachmittags wäre so wieder ein Elternteil zuhause wenn die Kinder aus der Schule kommen.

 3.  Arbeiten von zuhause

Wenn Sie von zuhause arbeiten können, haben Sie die ideale Lösung gefunden. Allerdings funktioniert dies bei älteren Kindern besser als bei den Kleinsten. Besprechen Sie am besten mit Ihrer Personalabteilung die Möglichkeiten, bevor Sie einen Antrag bei Ihrem Arbeitgeber stellen.

 4.  Persönliche Nachmittagsbetreuung/Nanny

Eine persönliche Nachmittagsbetreuung oder Nanny holt Ihre Kinder von der Schule oder der Bushaltestelle ab, kocht für sie etwas zu essen, hilft bei den Hausaufgaben und plant Freizeitaktivitäten. Manche erklärt sich sogar bereit, einige leichte Haushaltsaufgaben zu erledigen.

 5.  Babysitter

Natürlich können Sie auch einen Babysitter engagieren, der nach der Schule auf Ihre Kinder aufpasst, bis Sie nach Hause kommen. Diese sind vielleicht nicht so gut ausgebildet wie eine Nanny, können jedoch besser zu Ihrer Familie passen. Wenn Sie vielleicht schon einen Babysitter für gelegentliche Abendveranstaltungen haben, könnte dieser auch die Lösung für nach der Schule sein. Der Vorteil: Ihre Kinder kennen den Babysitter bereits.

6.  Betreuungsfamilie

Sehr beliebt ist auch die Lösung der Nachmittagsbetreuung durch eine Betreuungsfamilie. Diese findet in der Regel im Zuhause der Familie statt, wodurch Ihr Kind eine familiäre Umgebung vorfindet. Sie können sich derweil sicher sein, dass gut für Ihr Kind gesorgt ist.

 7.  Familie und Freunde

Viele Eltern entscheiden sich für die Betreuung innerhalb der eigenen Familie (z.B. durch die Großeltern) oder in Familien des Freundeskreises. Die Kinder kennen die Betreuungspersonen und die Großeltern freuen sich auch, ihre Enkelinnen und Enkel zu sehen. Jedoch haben auch diese Ihre eigenen Tagesabläufe und viele Ihrer Freunde werden ebenfalls berufstätig sein. Eine gute Alternative hierzu bietet die Gründung einer „Elternverbindung“ (siehe unten).

 8.  Jugendzentren

Öffentliche Einrichtungen sind ebenfalls eine Möglichkeit für Ihre Kinder, die Zeit bis zu Ihrem Feierabend zu verbringen. Zudem bieten auch nur die wenigsten Verpflegung und professionelle Betreuung an.  Informieren Sie sich am besten bei Ihrem zuständigen Jugendamt.

 9.  Horte

Ebenso wie Jugendzentren sind Horte eine weitere Idee zur Nachmittagsbetreuung. In den meisten Horten werden auch Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung angeboten. Zu den Öffnungszeiten können Sie sich bei Ihrem örtlichen Jugendamt informieren.

 

10.  Elternverbindung

 

Sie können aber auch eine Elternverbindung ins Leben rufen, bei der sich befreundete Eltern oder Nachbarn zusammenschließen. Meistens basiert dies auf gegenseitigem Vertrauen und ohne Bezahlung. Ein Elternteil ist z.B. an einem bestimmten Nachmittag für die Betreuung der Kinder verantwortlich, ein anderer am nächsten und so weiter. Oder die Absprachen geschehen je nach Bedarf. Allerdings sollten bestimmt Regeln im Vorfeld besprochen werden.

 

Wie Sie sehen, sind die Möglichkeiten vielfältig. Machen Sie sich also keine allzu großen Sorgen! Berücksichtigen Sie bei der Suche nach der geeigneten Betreuung  in jedem Fall die persönlichen Interessen, Vorlieben und Bedürfnisse Ihres Kindes.

 

>Die passende Betreuungsform bietet Ihrem Kind eine sichere Umgebung, Verpflegung sowie Zeit zum Spielen und das Erledigen der Hausaufgaben. Außerdem sollten Sie sich nicht schuldig fühlen, wenn Sie nach Schulende nicht zuhause sein können: Der Übergang von Schule über die Nachmittagsbetreuung nach Hause wird einfacher sein, wenn sich alle Beteiligten wohl fühlen.



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